1. Anbieter, Geltungsbereich
1. Diese AGB gelten für alle Verträge über heilpraktikertypische heilkundliche Leistungen zwischen
Torsten Hunold /Waldstrasse 21 13156 Berlin/ +40 176 6402 6497 / kontakt@torsten-hunold.de („Behandler“) und dem
Patienten/Klienten („Patient“).
2. Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie in Textform (z. B. E-Mail) bestätigt wurden.
3. Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und – soweit vereinbart – auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB).
Bei Unternehmern können einzelne Regelungen abweichen.
2. Vertragsgegenstand
1. Vertragsgegenstand ist eine heilpraktikertypische heilkundliche Behandlung des Patienten.
2. Die Behandlungen können auch wissenschaftlich/schulmedizinisch nicht allgemein anerkannte komplementärmedizinische
Heilverfahren umfassen.
3. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Paketvereinbarung (z. B. Dauer, Terminfrequenz, Supportanteile).
3. Kein Heilversprechen
1. Es wird keine Garantie für Heilung oder Linderung gegeben.
2. Es wird ausdrücklich kein Heilversprechen im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) abgegeben.
4. Behandlungshinweis / ärztliche Abklärung
1. Die Behandlung ersetzt eine ärztliche Diagnostik oder Therapie nicht vollständig.
2. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist oder dem Behandler aufgrund gesetzlicher Vorgaben eine Behandlung nicht möglich ist,
wird eine Weiterleitung/Empfehlung zur ärztlichen Abklärung veranlasst.
5. Schweigepflicht
1. Der Behandler verpflichtet sich, über alles Wissen, das er im Rahmen seiner Berufsausübung über den Patienten erhält,
Stillschweigen zu bewahren.
2. Eine Offenbarung erfolgt nur, wenn der Patient den Behandler von der Schweigepflicht entbindet oder eine gesetzliche
Verpflichtung bzw. behördliche/gerichtliche Anordnung besteht (z. B. Meldepflichten).
3. Auskünfte an Personensorgeberechtigte sind zulässig, nicht jedoch an Ehegatten, Verwandte oder sonstige Angehörige ohne
ausdrückliche Entbindung.
6. Sorgfaltspflicht / Mitwirkung des Patienten
1. Der Behandler betreut den Patienten mit größtmöglicher Sorgfalt und wendet jene Methoden an, die nach Ausbildungsstand
und Überzeugung geeignet erscheinen, Beschwerden zu lindern (ohne Heilversprechen)
2. Der Patient verpflichtet sich, alle behandlungsrelevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben und
Hinweise zur Mitwirkung (z. B. Übungen/Verhaltenshinweise) nach Möglichkeit umzusetzen.
7. Aufklärungspflicht / Einwilligung
1. Der Behandler erläutert zu Beginn und – soweit erforderlich – im Verlauf der Behandlung alle wesentlichen Umstände, insbesondere Diagnose-/Arbeitsannahmen, Vorgehen, mögliche Nebenwirkungen/Risiken.
2. Mit Vertragsabschluss bestätigt der Patient, dass diese Aufklärung erfolgt ist, er sie verstanden hat und in die Behandlung einwilligt. Eine Ausfertigung des Vertrags/der AGB wird bereitgestellt.
8. Kostenerstattung durch Krankenversicherungen
1. Gesetzliche Krankenkassen und Ersatzkassen erstatten Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht.
2. Private Krankenversicherungen/Beihilfen/Zusatzversicherungen erstatten ggf. nur im Rahmen des jeweiligen Vertrags, häufig nicht vollständig.
3. Der Honoraranspruch besteht unabhängig von einer möglichen Erstattung in voller Höhe.
9. Honorar / Paketvereinbarung
1. Es wird ein Paket zu einem Paketpreis vereinbart. Umfang und Dauer ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung.
2. Beispiel (falls zutreffend):
8 Wochen, 1 Sitzung pro Woche, inklusive Bewegungsanalyse, manueller Intervention, Trainingsplan und Support via
Messenger/Videofonie; Paketpreis (wie im Vertrag vereinbart) €.
3. Beratung/Nachbetreuung per Telefon/Videofonie kann Bestandteil der Behandlung sein (wenn vereinbart).
10. Terminevereinbarung und -absage / Ausfallkosten
1. Vereinbarte Termine sind verbindlich.
2. Falls vereinbarte Therapietermine nicht wahrgenommen werden können, behält sich der Behandler vor,
◦ ab drei Tagen vor dem Termin eine Aufwandspauschale von 50€ in Rechnung zu stellen, sowie
◦ ab zwei Tagen vor dem Termin das Honorar für eine Sitzung in Rechnung zu stellen, bzw. die Sitzung als abgegolten zu
verbuchen.
3. Fällt ein Termin in Verantwortung des Behandlers aus, wird dieser selbstverständlich nachgeholt.
4. Vergisst der Behandler den Termin abzusagen und der Patient erscheint vergebens, erhält der Patient einen zusätzlichen
Termin kostenfrei.
11. Zahlung / Fälligkeit
1. Honorarhöhe, Zahlungsweise (z. B. Einmalzahlung oder Raten) und Zahlungsfälligkeit ergeben sich aus der individuellen
Vereinbarung im Behandlungsvertrag und/oder der Rechnung.
2. Der Honoraranspruch des Behandlers besteht unabhängig von einer möglichen Erstattung durch
Krankenversicherung/Beihilfe in voller Höhe.
12. Online-Kommunikation (Messenger/Videofonie)
1. Soweit Messenger/Videofonie vereinbart sind, dienen diese der therapeutischen Begleitung und organisatorischen
Abstimmung.
2. Der Patient stellt die technischen Voraussetzungen sicher (Gerät/Internet). Termin- oder Leistungsstörungen aufgrund der
technischen Umgebung des Patienten liegen in dessen Verantwortungsbereich.
3. Notfälle werden nicht über Messenger/Videofonie behandelt; in Akutfällen ist ärztliche Hilfe/Notruf zu nutzen.
13. Dokumentation / Patientendaten
1. Behandlungsrelevante Angaben und Befunde werden in einer Patientenkartei erhoben und gespeichert.
2. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Behandlers.
14. Schlussbestimmungen
1. Es gilt deutsches Recht.
2. Sofern der Patient Kaufmann/Unternehmer ist, kann – soweit zulässig – [Gerichtsstand/Ort] vereinbart werden. Gegenüber
Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Anhang: Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht
Ist der Patient Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und kommt der Behandlungsvertrag im Wege des Fernabsatzes (§ 312c BGB) oder außerhalb von Geschäftsräumen (§ 312b BGB) zustande, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Der Patient hat das Recht, diesen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um sein Widerrufsrecht auszuüben, muss der Patient den Behandler
[Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse]
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.
Folgen des Widerrufs
Wenn der Patient diesen Vertrag widerruft, hat der Behandler alle Zahlungen, die er vom Patienten erhalten hat, unverzüglich und spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags beim Behandler eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Patient bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
Wertersatz bei vorzeitigem Beginn der Leistung
Das Coaching stellt eine einheitliche Gesamtleistung dar, die sich über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum von acht Wochen erstreckt und insbesondere wöchentliche Behandlungstermine sowie begleitenden Support während der gesamten Vertragslaufzeit umfasst.
Hat der Patient ausdrücklich verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen soll, und widerruft er den Vertrag nach Beginn der Leistungserbringung, so hat er dem Behandler gemäß § 357 Abs. 8 BGB einen angemessenen Wertersatz zu leisten.
Der Wertersatz wird zeitanteilig auf Basis der bereits begonnenen Vertragslaufzeit im Verhältnis zur gesamten vereinbarten Vertragsdauer berechnet. Maßgeblich ist der objektive Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs erbrachten Leistungen am Gesamtumfang der vertraglich geschuldeten Leistung.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die vereinbarte Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Patient zuvor
• ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Behandler vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und
• bestätigt hat, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn der Patient den Vertrag widerrufen will, kann er dieses Formular ausfüllen und zurücksenden.)
An:
[Name, Anschrift, E-Mail-Adresse des Behandlers]
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung des folgenden Coachings / der folgenden Dienstleistung:
• Name des Patienten:
• Datum des Vertragsschlusses:
• Unterschrift des Patienten (nur bei Mitteilung auf Papier):
• Datum: